Publikation
Austriaca / Schriftenreihe des Instituts für Österreichkunde
Ernst Bruckmüller (Hg.): Korruption in Österreich. Historische Streiflichter.
Es vergeht kein Tag, an dem die Medien nicht vom Verdacht auf Schmiergeldzahlungen, unzulässige Bereicherung von Politikern oder politiknahen Personen berichten.
Nichts und niemand scheint vor Korruption sicher zu sein - weder demokratische noch autoritäre Staaten, weder monarchische noch republikanische Regierungsformen, weder kapitalistische noch sozialistische Wirtschaftssysteme. Korruption in Österreich entwickelte sich in Korrespondenz zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung: Dominierte im Absolutismus bis 1848 die "klassische" Beamtenbestechung, so nach Beginn des Parlamentarismus um 1870 die Bestechung von Abgeordneten bei der Vergabe von Eisenbahnkonzessionen, um 1925 die erpresserische Presskorruption. Mit dem wachsenden gesellschaftlichen Reichtum der Zweiten Republik entfalteten sich neue Bereicherungspraktiken von Beamten, Politikern, Unternehmern und "Lobbyisten" zu blühender Vielfalt.
Buchcover Ernst Bruckmüller, Korruption
Walter Sauer (Hg.): Vom Paradies zum Krisenkontinent. Afrika, Österreich und Europa in der Neuzeit.
Rassismus und Kolonialismus haben über weite Strecken hinweg das europäische/österreichische Bild von Afrika geprägt. Wie solche Images konstruiert wurden und in welcher Weise sie mit politschem Agieren gegenüber Afrika und gegenüber Afrikaner/innen in Bezieung standen, ist THema des vorliegenden Bandes. Die historisch gewachsene Beschränktheit heute gängiger Vorstellungen soll einem offenen, realistischen und solidarischen Verhältnis zu afrike weichen.
Beiträge von Vida Bakondy, Birgit Englert, Sabine Grabner, Herbert Langthaler, Clement Mutombo, Kunibert Raffer, Amadou Lamine Sarr, Walter Sauer, Werner Michael SChwarz, Christoph Walsch, Renee Winter
Schriften des Instituts für Österreichkunde
"Schriften des Instituts für Österreichkunde" erscheinen seit 1976 in Neuer Folge beim Österreichischen Bundesverlag (seit 1999: öbv&hpt), A-1096 Wien, Frankgasse 4, Postfach 127. Diese Schriftenreihe umfasst historische und literarische Sammelbände, die aus der Tagungstätigkeit des Institutes für Österreichkunde erwachsen.
S: Schriften des Institutes für Österreichkunde:
Bände 1 und 2 (Folge I/Folge II) erschienen unter dem Reihentitel „Historische Schriften des Arbeitskreises für österreichische Geschichte“. Die Bände 3 – 29 erschienen ohne fortlaufende Nummer (diese Bandnummern wurden in Klammern gesetzt), die Zählung wurde erst wieder mit dem Band 30 aufgenommen.
Bände 1 –10: Verlag Stiasny, Graz /Wien
Bände 11 – 29: Verlag Hirt, Wien
Bände 30ff.: Österreichischer Bundesverlag, Wien;
ab Band 58: ÖBV Pädagogischer Verlag
ab Band 62: öbv&hpt
S ( 1) Rudolf Kiszling: Österreich-Ungarns Anteil am Ersten Weltkrieg, 1958
S ( 2) Therese Schüssel: Kultur des Barock in Österreich, 1960
S ( 3) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Die Entwicklung der Verfassung Österreichs.
Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1963 (1.Aufl.), 1970 (2. Aufl.)
S ( 4) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Österreich am Vorabend des Ersten
Weltkrieges, 1964
S ( 5) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Zwei Jahrzehnte Zweite Republik, 1965
S ( 6) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Zehn Jahre neutraler Staat, 1965
S ( 7) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Neue Beiträge zum Grillparzer- und Stifter-
Bild
S (8,1) Österreich 1848 – 1918 (Sonderheft ÖGL 3. Jg. 1959)
S (8,2) Österreich 1918 – 1934 (Sonderheft ÖGL 4. Jg. 1960)
S ( 9) 200 Jahre österreichische Unterrichtsverwaltung
(Sonderheft ÖGL 4. Jg. 1960)
S (10) Prinz Eugen (Sonderheft ÖGL 7. Jg. 1963)
S (11) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Probleme der Sozialkunde, 1967
S (12) Leopold Scheidl (Hg.): Geographie und Wirtschaftskunde, 1967
S (13) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Beiträge zur Dramatik Österreichs
im 20. Jahrhundert, 1968
S (14) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): 1918 – 1968.
Österreich – 50 Jahre Republik, 1968
S (15) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Österreich 1918 – 1938, 1970
S (16) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Der österreichische Föderalismus
und seine historischen Grundlagen
S (17) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Österreich-Ungarn 1867 – 1967, 1970
S (18) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Geschichte in der österreichischen Literatur
des 19. und 20. Jahrhunderts, 1970
S (19) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Die Wirtschaftsgeschichte Österreichs, 1971
S (20) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Interpretationen neuerer österreichischer
Literatur, 1971
S (21) Leopold Scheidl (Hg.): Geographie und Wirtschaftsentwicklung I, 1970
S (22) Leopold Scheidl (Hg.): Geographie und Wirtschaftsentwicklung II, 1970
S (23) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Das österreichische Volksstück, 1971
S (24) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Religion und Kirche in Österreich, 1972
S (25) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Zeit- und Gesellschaftskritik
in der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, 1973
S (26) Leopold Scheidl (Hg.): Geographie und Wirtschaftsentwicklung III, 1974
S (27) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Siedlungs- und Bevölkerungsgeschichte
Österreichs, 1974
S (28) Inst. f. Österreichkunde (Hg.): Sprachthematik in der österreichischen
Literatur des 20. Jahrhunderts, 1974
S (29) Leopold Scheidl (Hg.): Geographie und Wirtschaftsentwicklung IV, 1975
S 30 Erich Zöllner (Hg.): Diplomatie und Außenpolitik Österreichs, 1977
S 31 Alfred Doppler/Friedbert Aspetsberger (Hg.): Erzähltechniken in der
modernen österreichischen Literatur, 1976
S 32 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Staat und Gesellschaft in der modernen
österreichischen Literatur, 1977
S 33 Erich Zöllner (Hg.): Das babenbergische Österreich (976-1246), 1978
S 34 Erich Zöllner (Hg.): Öffentliche Meinung in der Geschichte Österreichs,
1979
S 35 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Österreichische Literatur seit den Zwanziger
Jahren. Beiträge zu ihrer historisch-politischen Lokalisierung, 1979
S 36 Erich Zöllner (Hg.): Österreichs Sozialstrukturen in historischer Sicht, 1980
S 37 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Traditionen in der neueren österreichischen
Literatur. Zehn Vorträge, 1980
S 38 Erich Zöllner (Hg.): Revolutionäre Bewegungen in Österreich, 1981
S 39 Wendelin Schmidt-Dengler (Hg.): Formen der Lyrik in der österreichischen
Gegenwartsliteratur, 1981
S 40 Erich Zöllner (Hg.): Die Quellen der Geschichte Österreichs, 1982
S 41 Alois Brandstetter (Hg.): Gegenwartsliteratur als Bildungswert, 1982
S 42 Erich Zöllner (Hg.): Österreich im Zeitalter des aufgeklärten Absolutismus,
1983
S 43 Erich Zöllner (Hg.): Volk, Land und Staat. Landesbewußtsein, Staatsidee
und nationale Fragen in der Geschichte Österreichs, 1984
S 44/45 Friedbert Aspetsberger/Norbert Frei/Hubert Lengauer (Hg.): Literatur der
Nachkriegszeit und der 50er Jahre in Österreich, 1984
S 46 Erich Zöllner (Hg.): Österreichs Städte und Märkte in ihrer Geschichte,
1985
S 47 Erich Zöllner (Hg.): Österreichs Erste und Zweite Republik –
Kontinuität und Wandel ihrer Strukturen und Probleme, 1985
S 48 Erich Zöllner (Hg.): Wellen der Verfolgung in der österreichischen
Geschichte,1986
S 49/50 Friedbert Aspetsberger/Hubert Lengauer (Hg.): Zeit ohne Manifeste?
Zur Literatur der 70er Jahre in Österreich, 1987
S 51/52 Erich Zöllner/Karl Gutkas (Hg.): Österreich und die Osmanen – Prinz
Eugen und seine Zeit, 1988
S 53 Karl Gutkas/Ernst Bruckmüller (Hg.): Verkehrswege und Eisenbahnen.
Beiträge zur Verkehrsgeschichte Österreichs aus Anlaß des Jubiläums
„150 Jahre Dampfeisenbahn in Österreich“, 1989
S 54 Friedbert Aspetsberger/Hubert Lengauer/Rolf Schwendter (Hg.):
Marginalisierung – Die Literatur und die neuen Medien, 1990
S 55 Friedbert Aspetsberger/Norbert Griesmayer (Hg.): In fremden Schuhen –
Jugendliche Leser, Jugendliteratur, Gegenwartsliteratur, 1990
S 56/57 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Neue Bärte für die Dichter? Studien zur
Österreichischen Gegenwartsliteratur, 1993
S 58 Karl Gutkas (Hg.): Die Achter-Jahre in der österreichischen Geschichte
des 20. Jahrhunderts, 1994
S 59 Wendelin Schmidt-Dengler (Hg.): Der literarische Umgang der Österreicher
mit Jahres- und Gedenktagen, 1994
S 60 Ernst Bruckmüller/Hannes Strohmeyer (Hg.): Turnen und Sport in der
Geschichte Österreichs, 1998
S 61 Ernst Bruckmüller (Hg.): Alltagserfahrungen in der Geschichte Österreichs,
1998
S 62 Ernst Bruckmüller/Wolfgang Häusler (Hg.): 1848 – Revolution in
Österreich, 1999
S 63 Ernst Bruckmüller/Verena Winiwarter (Hg.): Umweltgeschichte.
Zum historischen Verhältnis von Gesellschaft und Natur, 2000
S 64 Ernst Bruckmüller (Hg.): Parlamentarismus in Österreich, 2001
S 65 Ernst Bruckmüller (Hg.): Europäische Dimensionen österreichischer
Geschichte, 2002
S (Kat.) Katalog: Großmähren und die christliche Mission bei den Slawen.
Ausstellung der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften im
Künstlerhaus Wien, 8. März bis 8. Mai 1966, 1966
Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)
ÖGL: Zeitschrift „Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)“
"Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie)" ist die Zweimonatszeitschrift des Institutes. Sie erscheint seit 1957 (2004 daher im 48. Jahrgang), derzeit mit 6 Nummern pro Jahrgang. Die Zeitschrift bietet auf jährlich ca. 400 Seiten Beiträge und Berichte aus allen drei Arbeitskreisen des Institutes, wobei die Geschichte den Schwerpunkt unserer Tätigkeit bildet. Der ermäßigte Bezug der Zeitschrift (EURO 35,- [bzw. EURO 21,- für Studenten] statt EURO 40,- im Abonnement) ist zugleich der Mitgliedsbeitrag an das Institut für Österreichkunde. (Rückwirkender Bezug der Zeitschrift zu vergünstigten Bedingungen ist möglich. Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.)
Schriftenreihe Literatur
Diese im StudienVerlag (6020 Innsbruck, Amraserstraße 118) erscheinende Schriftenreihe dokumentiert seit 1997 die Literaturtagungen des Institutes sowie auch weitere Tagungen, die vom Arbeitskreisleiter für Literatur des IÖK geleitet wurden. Sie umfasst derzeit 14 Bände.
SL (0) Friedbert Aspetsberger/Arno Rußegger (Hg.): Die Ungetrennten und Nichtvereinten. Studien zum Verhältnis von Film und Literatur. Ergebnisse der 33. Literaturtagung des Instituts für Österreichkunde
(= ide-extra, Bd. 3, 1995)
SL 1 Friedbert Aspetsberger/Günther A. Höfler (Hg.): Banal und Erhaben. Es ist (nicht) alles eins, 1997
SL 2 Johann Holzer (Hg.): Literatur in Südtirol, 1997
SL 3 Klaus Amann/Karl Wagner (Hg.): Autobiographien in der österreichischen Literatur. Von Franz Grillparzer bis Thomas Bernhard, 1998
SL 4 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Hier spricht der Dichterin. Wer? Wo? Zur Konstitution des dichtenden Subjekts in der neueren österreichischen Literatur, 1998
SL 5 Sigurd Paul Scheichl (Hg.): Von Qualtinger bis Bernhard. Satire und Satiriker in Österreich seit 1945, 1998
SL 6 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Johannes Mario Simmel lächelt, 1998
SL 7 Wendelin Schmidt-Dengler/Nicole Katja Streitler (Hg.): Literaturkritik. Theorie und Praxis, 1999
SL 8 Christine Rigler/Klaus Zeyringer (Hg.): Kunst und Überschreitung. Vier Jahrzehnte Interdisziplinarität im Forum Stadtpark, 1999
SL 9 Friedbert Aspetsberger /Werner Wintersteiner (Hg.): Spielräume der Gegenwartsliteratur. Dichterstube – Messehalle – Klassenzimmer, 1999
SL 10 Jacques Lajarrige (Hg.): Vom Gedicht zum Zyklus. Vom Zyklus zum Werk. Strategien der Kontinuität in der modernen u. zeitgenössischen Lyrik, 2000
SL 11 Kurt Bartsch (Hg.): Avantgarde und Traditionalismus. Kein Widerspruch in der Postmoderne?, 2000
SL 12 Friedbert Aspetsberger/Konstanze Fliedl (Hg.): Geschlechter. Essays zur Gegenwartsliteratur, 2001
SL 13 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Ein Dichter-Kanon für die Gegenwart! Urteile und Vorschläge der Kritikerinnen und Kritiker, 2002
SL 14 Friedbert Aspetsberger (Hg.): Neues. Trends und Motive in der österreichischen Gegenwartsliteratur, 2003
Österreich Archiv
Unsere zweite historische Schriftenreihe erscheint im Verlag für Geschichte und Politik, 1030 Wien, Neulinggasse 26. Seit 1957 sind 37 Monographien zu Themen der österreichischen Geschichte herausgekommen.
ÖA 1 Alphons Lhotsky: Österreichische Historiographie, 1957 (2. Aufl. 1962)
ÖA 2 Alphons Lhotsky: Privilegium maius. Die Geschichte einer Urkunde, 1957
ÖA 3 Hans Sturmberger: Kaiser Ferdinand II. und das Problem des Absolutismus,1957
ÖA 4 Heinrich Fichtenau: Von der Mark zum Herzogtum. Grundlagen und Sinn des Privilegium minus, 1958 (2. Aufl. 1965)
ÖA 5 Friedrich Walter: Die Theresianische Staatsreform von 1749, 1958
ÖA 6 Heinrich Fichtenau: Der junge Maximilian, 1959
ÖA 7 Julius Marx: Die österreichische Zensur im Vormärz, 1959
ÖA 8 Anna Coreth: Pietas Austriaca. Ursprung und Entwicklung barocker Frömmigkeit in Österreich, 1959 (2. Auflage 1982: siehe ÖA 29)
ÖA 9 Fritz Fellner: Der Dreibund. Europäische Diplomatie vor dem Ersten Weltkrieg, 1960 (2. Aufl. 1964)
ÖA 10 Erika Weinzierl: Die österreichischen Konkordate von 1855 und 1933, 1960
ÖA 11 Hanns Leo Mikoletzky: Kaiser Franz I. Stephan und der Ursprung des Habsburgisch-Lothringischen Familienvermögens, 1961
ÖA 12 Hans Sturmberger: Der Weg zum Verfassungsstaat. Die politische Entwicklung in Oberösterreich von 1792 bis 1861, 1962
ÖA 13 Felix Czeike: Liberale, christlichsoziale und sozialdemokratische Kommunalpolitik (1861-1934). Dargestellt am Beispiel Wien, 1962
ÖA 14 Adam Wandruszka: Österreich und Italien im 18. Jahrhundert, 1963
ÖA 15 Theodor Veiter: Die Italiener in der österreichisch-ungarischen Monarchie, 1965
ÖA 16 Helmut Rumpler: Das Völkermanifest Kaiser Karls vom 16. Oktober 1918. Letzter Versuch zur Rettung des Habsburgerreiches, 1966
ÖA 17 Robert A. Kann: Die Sixtusaffäre und die geheimen Friedensverhandlungen Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg, 1966
ÖA 18 Jiri Klabouch: Die Gemeindeselbstverwaltung in Österreich 1848-1918, 1968
ÖA 19 Ingeborg Meckling: Die Außenpolitik des Grafen Czernin, 1969
ÖA 20 Grete Klingenstein: Staatsverwaltung und Kirchliche Autorität im 18. Jahrhundert. Das Problem der Zensur in der theresianischen Reform, 1970
ÖA 21 Manfried Rauchensteiner: Kaiser Franz und Erzherzog Carl. Dynastie und Heerwesen in Österreich 1796-1809, 1972
ÖA 22 Günther Ramhardter: Geschichtswissenschaft und Patriotismus. Österreichische Historiker im Weltkrieg 1914-1918, 1973
ÖA 23 Heinrich Strakosch: Privatrechtskodifikation und Staatsbildung in Österreich (1753-1811), 1976
ÖA 24 Eva Holleis: Die Sozialpolitische Partei. Sozialliberale Bestrebungen in Wien um 1900, 1978
ÖA 25 Gerhardt Kapner: Barocker Heiligenkult in Wien und seine Träger, 1978
ÖA 26 Ernst Wangermann: Aufklärung und staatsbürgerliche Erziehung. Gottfried van Swieten als Reformator des österreichischen Unterrichtswesens 1781- 1791, 1978
ÖA 27 Wolfgang Häusler: Das galizische Judentum in der Habsburgermonarchie im Lichte der zeitgenössischen Publizistik und Reiseliteratur von 1772 – 1848, 1979
ÖA 28 Friedrich von Rummel: Franz Ferdinand von Rummel. Lehrer Kaiser Josephs I. und Fürstbischof von Wien (1644-1716), 1980
ÖA 29 Anna Coreth: Pietas Austriaca. Österreichische Frömmigkeit im Barock, 1982 (2., erweiterte Auflage von ÖA 8)
ÖA 30 Arnold Suppan: Die österreichischen Volksgruppen. Tendenzen ihrer gesellschaftlichen Entwicklung im 20. Jahrhundert, 1983
ÖA 31 Wolfgang Kirchhofer: Erinnerungen eines Wiener Bürgermeisters 1519- 1522. Eingeleitet und herausgegeben von Richard Perger, 1984
ÖA 32 Franz Neubacher: Freiland. Eine sozialliberale Utopie, 1987
ÖA 33 Erich Zöllner: Der Österreichbegriff. Formen und Wandlungen in der Geschichte, 1988
ÖA 34 Klaus Weiß: Das Südtirol-Problem in der Ersten Republik. Dargestellt an Österreichs Innen- und Außenpolitik im Jahre 1928, 1989
ÖA 35 Andreas Gottsmann: Der Reichstag von Kremsier und die Regierung Schwarzenberg. Die Verfassungsdiskussion des Jahres 1848 im Spannungsfeld zwischen Reaktion und nationaler Frage, 1995
ÖA 36 Bertrand Michael Buchmann: Hof – Regierung – Stadtverwaltung. Wien als Sitz der österreichischen Zentralverwaltung von den Anfängen bis zum Untergang der Monarchie, 2002
ÖA 37 Günter Dinhobl: Die Semmeringerbahn. Der Bau der ersten Hochgebirgs- Eisenbahn der Welt, 2003
Sonstiges
Beitrag zur Theorie und Praxis des Lernens, der nottut
Zur Aufgabe steht das bestmögliche Erkennen und Ausüben aller drei Arten des Lernens, des geführten, des beeinflussten und des eigenständigen Lernens. Des geführten insbesondere im Schulwesen, des beeinflussten besonders deutlich im ausübenden Erfahrungslernen sowie des eigenständigen aus individuellen Bedürfnissen und Kräften betrieben.
Es geht also um das Lernen in seiner Gesamtheit. Somit ist LERNEN auch der Grund- und Gesamtbegriff. Der ist nicht wie in Richard Meisters beiden, Jahrzehnte gültigen, Definitionen die Erziehung. Das übrigens mit dem Kardinalfehler der Bindung der Lernenden an „die Auseinandersetzung mit der überkommenen Kultur“ ohne Zukunftsbezug. Schon gar nicht trifft er auf Bildung zu, wie heute üblich, während sich die pädagogischen Theoretiker und Praktiker wie auch die einschlägig zuständigen Politiker kaum mit Anderem als mit Ausbildungen von Qualifikationen beschäftigen. Dagegen steht das unverkürzte und unverbogene Lernen unabdingbar unter der zweifachen Anforderung: 1. der charakterlichen, der seelisch geistigen Bildung der persönlichen Qualitäten des Empfindens, Denkens und willentlichen Handelns in allen Belangen der Lebensführung und 2. der Ausbildungen tauglicher Qualifikationen, tunlich nach Talenten, Interessen, Kräften und realen Chancen.
Soweit die wohl einzig zuträgliche begriffliche Grundlegung. Zur Bildung und Ausbildung für die einschlägige Berufstätigkeit und ebenso wie berufsbegleitend sind in entsprechender Fassung Lernwege zur Pädagogik (Kinderführung), zur Erziehung und zur Didaktik, zum Unterrichten zu absolvieren.
Im Dreischritt des Lebensfortganges diene sie der Akzeptanz zum bildenden Lernen des individuellen und gemeinschaftlichen Wertgefüges auf dem Fundament der Menschenwürde. Die von der Allgemeinbildung unterstützte Persönlichkeitsbildung hat die Freiheiten der Lebensqualität bildend und ausbildend so zu verankern, dass und wie man sie ausüben soll, kann und will. Da treten die vier Lebensverantwortungen hinzu: für sich selbst, für die Nächsten, für die Gemeinschaft mit ihrer Zivilisation und Kultur sowie für die Natur. Die Ausbildungen sind, wie das Lernen überhaupt, vor allem auf die Stärken aufzubauen. Die Beurteilung der Lernniveaus soll endlich die Einlinigkeit verlassen und sich nach der Vielfältigkeit der Lebensanforderungen und der Leistungen richten.
Der besonders treffsicheren Zuordnung der Lernerfordernisse an Qualitäten und Qualifikationen kann die Befassung mit den tatsächlich beherrschten Märkten und ihrem Ideal dienen. Ferner mit der gewinnorientierten Wirtschaft, der Planwirtschaft, der gemeinnützigen sowie der Selbst- und Hilfsversorgung, auch besonders mit dem quantitativen und dem qualitativen Wachstum. Zum Erlernen der Demokratie, die nur mit entsprechend hohen Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen an die führenden Köpfe und an die überwiegende Mehrheit des Volkes funktionieren kann, empfiehlt sich, den drei verfassungsmäßigen Staatsgewalten als drei gesellschaftliche hinzuzufügen: freie Medien, das Lerngeschehen sowie Forschung und Entwicklung. Schließlich bedürfen alle zukunftstauglichen Grundlagen unseres Tuns und Lassens des redlichen Umgehens mit den Tatsachen und das nicht zu schwach auf die hinkünftige Lebensqualität, auf das Überleben bezogen. Auf dieser Klarstellung sind aus Forschung, Entwicklung, Lernpraxis und Politik die aufbauenden und vollziehenden Fakten zu durchleuchten.
„Ehrfurcht vor dem Leben“ oder sechstes Massensterben – dazu sind gegenwärtig bereits in großer Eile die Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen zu treffen. Erstrangig für das Lernen in seiner Vollständigkeit und darüber hinaus allerwegen.
Reg.-Rat Prof. Reinhard Horner